Bundeskabinett beschließt Eckpunkte zum Kinder- und Jugendmedienschutz

Das Bundeskabinett beschließt Eckpunkte zum Kinder- und Jugendmedienschutz: Eltern sollen die Mediennutzung begleiten, Plattformen bleiben in der Hauptverantwortung.

Von Herold Politik1 Min. Lesezeit

Das Bundeskabinett hat Eckpunkte zum Kinder- und Jugendmedienschutz beschlossen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig erklärte, die Bundesregierung wolle junge Menschen im digitalen Raum besser schützen und dabei Plattformen, staatliche Stellen und Eltern in die Pflicht nehmen.

Im Familienrecht solle klargestellt werden, dass Eltern die Mediennutzung ihrer Kinder beaufsichtigen müssen. Hubig betonte zugleich, dies ändere nichts an der Hauptverantwortung der Plattformen. Die Bundesregierung wolle Maßnahmen ergreifen, ohne auf neue Vorgaben aus Brüssel zu warten.

„Elterliche Verantwortung endet nicht, wenn das Kind vor einem Bildschirm sitzt“, sagte Hubig. Kinder fänden sich im digitalen Raum am besten zurecht, wenn ihre Eltern sie zunächst begleiteten.

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