21,8 Millionen in Deutschland mit Einwanderungsgeschichte
In Deutschland lebten im Jahr 2025 21,8 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Damit hat mehr als ein Viertel der Bevölkerung eine solche Geschichte. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil um 0,7 Prozentpunkte gestiegen.
Einwanderungsgeschichte im Überblick
Nach den Angaben des Statistischen Bundesamts gehört inzwischen ein großer Teil der Bevölkerung zu dieser Gruppe. Die Mitteilung verweist dabei auf zwei zentrale Befunde: Einerseits sind viele Menschen selbst nach Deutschland eingewandert, andererseits gibt es auch zahlreiche Personen, deren Eltern eingewandert sind.
Ein Fünftel der Bevölkerung ist seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert. Zusätzlich haben 6,5 % der Bevölkerung zwei eingewanderte Elternteile. Die Zahlen zeigen damit verschiedene Formen von Einwanderungsgeschichte innerhalb der Bevölkerung.
Grundlage der Erhebung
Die Angaben beruhen auf dem Mikrozensus, einer Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung befragt wird. Die Daten basieren auf Selbstauskünften der Befragten und werden anschließend an Eckwerten der Bevölkerungsfortschreibung hochgerechnet, um belastbare Aussagen über die Bevölkerung treffen zu können.
Einordnung der Zahlen
Die Mitteilung macht deutlich, dass Einwanderungsgeschichte in Deutschland weit verbreitet ist und sich der Anteil im Jahr 2025 weiter erhöht hat. Zugleich unterscheidet das Statistische Bundesamt zwischen Menschen, die selbst eingewandert sind, und solchen, die familiäre Wurzeln in einer Einwanderungsgeschichte haben.
Damit liefert die Erhebung ein aktuelles Bild über die Zusammensetzung der Bevölkerung und über die Bedeutung von Migration und Herkunft in Deutschland.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Leserinnen und Leser in ganz Deutschland, transparent als Anzeige gekennzeichnet.