Middelberg weist Schwesigs Vorwurf „unmenschlich“ zurück

Middelberg weist Schwesigs Vorwurf unmenschlichen Umgangs mit Bas zurück und kritisiert Verzögerungen bei geplanten Arbeitsmarktgesetzen.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Bärbel Bas im Publikum der re:publica 2025 in Berlin.

Bärbel Bas auf der re:publica in Berlin. Archivfoto vom 26. Mai 2025.© Leonhard Lenz https://commons.wikimedia.org/wiki/User:GPSLeo · CC BY 4.0 · https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ · zugeschnitten, verkleinert

Bärbel Bas auf der re:publica in Berlin. Archivfoto vom 26. Mai 2025.© Leonhard Lenz · CC BY 4.0 · zugeschnitten, verkleinert

Mathias Middelberg, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, hat den Vorwurf der Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zurückgewiesen, die CDU habe sich im Umgang mit der zurückgetretenen Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas unmenschlich verhalten. „Wenn Frau Schwesig jetzt sagt, die CDU hat sich unmenschlich verhalten, dann muss ich sagen, da ist die Grenze überschritten. Das ist einfach drei Nummern zu weit“, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Talksendung „maischberger“.

Middelberg erklärte, er könne „keine Unmenschlichkeit jetzt im Umgang mit Frau Bas erkennen“. Zugleich hielt er an den sachlichen Vorwürfen fest: „Die sachlichen Vorwürfe sind auch richtig und da halte ich auch daran fest. Und die waren vor drei Wochen richtig, die waren vor sechs Wochen richtig und die sind auch jetzt richtig“.

Der CDU-Politiker kritisierte, dass Gesetze, für die SPD-geführte Ministerien zuständig seien, verzögert würden. Als Beispiele nannte er geplante Änderungen bei Befristungen und das Thema Arbeitszeit. Entwürfe dazu hätten seiner Ansicht nach „tatsächlich schon längst vorliegen können“.

Die Sendung war für den 13. Oktober 2026 um 22.50 Uhr im Ersten angekündigt.

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