ADAC warnt vor hoher Staugefahr vom 16. bis 18. Oktober

Auf Deutschlands Fernstraßen ist am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober mit hoher Staugefahr zu rechnen. Der ADAC erwartet ein Verkehrsaufkommen, das nahezu das Niveau der Sommerferien erreicht. In elf Bundesländern laufen gleichzeitig Herbstferien, in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland enden sie.
Besonders voll dürfte es am Freitagnachmittag werden, wenn Urlaubsverkehr und Berufspendler zusammenkommen. Auch am Samstagvormittag sind auf den wichtigsten Routen Richtung Alpen, Küsten und Seen Verzögerungen möglich. Bei schönem Wetter könnten zusätzliche Tagesausflügler unterwegs sein. Für weitere Behinderungen sorgen rund 1120 Autobahnbaustellen in ganz Deutschland.
Diese Strecken sind besonders staugefährdet
Der ADAC nennt unter anderem die A1 zwischen Hamburg, Bremen, Osnabrück und Köln, die A3 zwischen Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Passau sowie die A5 bei Kassel und zwischen Karlsruhe und Basel. Auch auf der A7 zwischen Hamburg, Hannover, Würzburg, Ulm und Füssen, der A8 zwischen Stuttgart, München und Salzburg sowie der A9 zwischen Halle/Leipzig, Nürnberg und München kann es zu Verzögerungen kommen. Hinzu kommen der Berliner Ring A10, die A13 zwischen dem Berliner Ring und Dresden, die A45 zwischen Gießen, Hagen und Dortmund, die A61 zwischen Mönchengladbach, Koblenz und Ludwigshafen, die A81 zwischen Stuttgart und Singen, die A96 zwischen Lindau und München sowie der Autobahnring München A99.
Bei hohem Verkehrsaufkommen können kurzfristig Abfahrtssperren eingerichtet werden, um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern und Anwohner zu entlasten. Betroffen sein können die A7 im Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land, die A93 sowie die B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Auch in Tirol gelten auf zahlreichen Ausweichrouten Fahrverbote für den Durchgangsverkehr.
Auch im Ausland mit Verzögerungen rechnen
In Österreich erwartet der ADAC besonders auf der West-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn sowie auf der Fernpassroute Behinderungen. Die Sanierung der Luegbrücke auf der Brennerautobahn sorgt für zusätzliche Einschränkungen. In der Schweiz gelten die Gotthard- und San-Bernardino-Route sowie die Verbindungen zwischen Basel, Zürich und Chur als besonders staugefährdet. In Italien kann es vor allem auf der Brennerroute und auf den Strecken von der Schweizer Grenze bis Mailand sowie von Mailand bis Genua länger dauern. Auch bei der Einreise nach Deutschland sind wegen der Grenzkontrollen Wartezeiten möglich.
Regen, Nebel, nasses Laub und erster Bodenfrost können die Fahrbahnen rutschig machen und die Sicht beeinträchtigen. Autofahrer sollten ihre Fahrweise den Wetterbedingungen anpassen und mehr Zeit für die Fahrt einplanen.
Bereits Anfang Oktober berichteten wir über die Stauprognose für das zweite Oktoberwochenende.
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