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Sport- und Freizeitanlage im Enzauenpark eingeweiht

Urbanes Angebot mit Skateanlage, Pumptrack, Basketballcourt, Kunstrasenfeld und Slackline – nach mehreren Beteiligungs- und Planungsphasen

Oberbürgermeister Peter Boch (Dritter von links), Bürgermeister Frank Fillbrunn (Zweiter von rechts) sowie Bürgermeister Tobias Volle (Dritter von rechts) und der Vorsitzende des Jugendgemeinderats, Leon Meyer (Zweiter von links), weihten die neue Sport- und Freizeitanlage im Enzauenpark mit weiteren Vertretern des Jugendgemeinderats ein.
Oberbürgermeister Peter Boch (Dritter von links), Bürgermeister Frank Fillbrunn (Zweiter von rechts) sowie Bürgermeister Tobias Volle (Dritter von rechts) und der Vorsitzende des Jugendgemeinderats, Leon Meyer (Zweiter von links), weihten die neue Sport- und Freizeitanlage im Enzauenpark mit weiteren Vertretern des Jugendgemeinderats ein.© Redaktion Pforzheim (Pressemitteilung)

Die neue Sport- und Freizeitanlage im Enzauenpark ist eingeweiht. Vier Jahre nach dem Beschluss des Pforzheimer Gemeinderats wurde die Anlage nun feierlich eröffnet.

Breites Angebot auf 3.350 Quadratmetern

Die Sport- und Freizeitanlage bündelt mehrere urbane Sportangebote an einem zentralen Ort. Neben der geplanten Skateanlage und dem Pumptrack gehören auch ein Basketballcourt, ein Kunstrasenfeld für Fußball sowie eine Slackline zur Ausstattung. Ergänzt wird das Angebot durch einen Trinkwasserbrunnen und verschiedene Sitzelemente.

Bei der Eröffnung sprachen Oberbürgermeister Peter Boch sowie die Bürgermeister Frank Fillbrunn und Tobias Volle über die Entwicklung des Projekts. Anschließend durchschnitten die Verantwortlichen das Band zur Eröffnung. Danach gab es kleine Vorführungen auf der Skateanlage, den Kleinspielfeldern und dem Pumptrack.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Beisammensein mit Musik der DJs Edita Chérie und Finn S. sowie Getränken. Außerdem gab es vor Ort Infostände zum Radverkehr, zur Arbeit des Jugendgemeinderats und zu einer möglichen Landesgartenschau.

Jugendliche prägten die Planungen

Nach Angaben der Stadt spielte die Beteiligung junger Menschen bei der Entwicklung der Anlage eine wichtige Rolle. In der Beteiligungsphase der Öffentlichkeit sei es vor allem die Stimme der Jugendlichen gewesen, die dem Projekt die Richtung gegeben habe. Auch der Jugendgemeinderat habe das Vorhaben immer wieder unterstützt und vorangetrieben.

So verlief die Entwicklung des Projekts

Den Auftakt machte am 14. September 2021 eine erste Veranstaltung an der ehemaligen Skateanlage im Arlinger. Dabei ging es um die Fragen, wie eine ideale Skateanlage aussehen und wo der optimale Standort liegen sollte.

Bei der Standortsuche war insbesondere der Lärmschutz ein entscheidendes Thema. Aus mehreren Vorschlägen kristallisierte sich der Enzauenpark als bevorzugte Lösung heraus. Diese Entscheidung fand laut Stadt sowohl in der Bevölkerung als auch im Gemeinderat eine große Mehrheit.

Nach der Klärung der Standortfrage und dem Finanzierungsbeschluss durch den Gemeinderat begannen die Beteiligungsveranstaltungen. Die erste von insgesamt drei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen mit dem Planungsbüro Maier Landschaftsarchitektur aus Köln fand 2023 in der alten Stadtgärtnerei auf dem Gelände des Enzauenparks statt.

Im dritten Workshop stellte das Planungsbüro drei Entwürfe mit verschiedenen Elementen vor. Daraus entstanden die endgültigen Planungen. In der Gemeinderatssitzung am 7. Mai 2024 wurden diese beschlossen und der Baubeschluss gefasst.

Danach standen laut Stadt unter anderem die Baugenehmigung, die Genehmigung der Fortfinanzierung und die Vergabe an. Im Oktober des vergangenen Jahres vergab das Grünflächen- und Tiefbauamt die ersten Bauaufträge. Der erste Spatenstich folgte am 17. November.

Kosten des Neubaus

Für den Neubau der Sport- und Freizeitanlage fielen laut Stadt rund 1,9 Millionen Euro an.

Einweihung mit Vertretern aus Stadt und Jugendgemeinderat

Bei der Einweihung waren unter anderem Oberbürgermeister Peter Boch, Bürgermeister Frank Fillbrunn, Bürgermeister Tobias Volle und der Vorsitzende des Jugendgemeinderats, Leon Meyer, dabei. Gemeinsam mit weiteren Vertretern des Jugendgemeinderats nahmen sie die Eröffnung der neuen Anlage vor.

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