Pforzheimer Projekte beim Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen“ ausgezeichnet
Zwölf prämierten Vorhaben folgt eine Jurybewertung von 49 Arbeiten – mit Fokus auf Gestaltung, Zweckmäßigkeit und städtebaulicher Einbindung
Für Pforzheim sind im Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen Enzkreis und Stadt Pforzheim 2017 – 2026“ der Architektenkammer Baden-Württemberg gleich zwölf Projekte ausgezeichnet worden. Insgesamt waren 49 Arbeiten eingereicht worden. Eine siebenköpfige Jury aus vier Fachjurorinnen und -juroren sowie drei Sachjurorinnen und -juroren zeichnete davon 18 Arbeiten aus, darunter zwölf aus Pforzheim.
Nach Angaben der Stadt entfällt rund die Hälfte der ausgezeichneten Pforzheimer Projekte auf Vorhaben, bei denen die Stadt selbst Bauherrin war. Gewürdigt wurden Arbeiten, die nach den Kriterien der Ausschreibung als rundum beispielhaft gelten. Die Jury achtete dabei unter anderem auf die äußere Gestaltung, die innere Raumbildung, die Zweckmäßigkeit, den angemessenen Einsatz von Mitteln und Materialien, konstruktive Ehrlichkeit sowie die Einfügung in den städtebaulichen Kontext und den Umgang mit der Umwelt.
Ausgezeichnete Projekte mit Beteiligung der Stadt
Zu den prämierten Vorhaben gehört das Stadtteilbad Huchenfeld mit dem EPVB (Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe) als Bauherrn. Die Jury hob insbesondere die künstlerische Gestaltung der Glasfassade hervor, die dem Vogelschutz dient und zugleich nach außen ein farbenfrohes Bild vermittelt. Dadurch entstehe ein heller und freundlicher Gesamteindruck.
Auch der Pfälzer Platz wurde ausgezeichnet. Er gilt als gelungenes Beispiel für die klimaangepasste Weiterentwicklung eines bestehenden Platzes.
In der Zerrenerstraße sah die Jury die städtebauliche Qualität vor allem in der Neuordnung des Verkehrsraums. Der bislang stark trennenden Straße sei damit eine neue Qualität verliehen worden.
Prämiert wurde zudem der Infopunkt Bauen im Neuen Technischen Rathaus. Nach dem Urteil der Jury handelt es sich um einen einladenden, öffentlich zugänglichen Informations- und Beratungsbereich, in dem sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Bauen informieren können. Gelobt wurde auch das intuitive und offene Konzept.
Der Holzwohnungsbau Krummer Weg mit der Stadtbau GmbH Pforzheim als Bauherrin wurde ebenfalls ausgezeichnet. Nach Einschätzung der Jury zeigt das Projekt beispielhaft, wie qualitätsvoller geförderter Wohnungsbau heute gelingen kann.
Auch das Besucherzentrum Wildpark, das der Förderverein Wildpark Pforzheim e.V. auf den Weg gebracht hat, erhielt eine Auszeichnung. Laut Jury erleichtert es den Besuchenden die Orientierung im Park, schafft einen klaren Treffpunkt und lädt mit hoher Aufenthaltsqualität zum Verweilen ein.
Weitere ausgezeichnete Projekte in Pforzheim
- Holz-Hybrid-Hochhaus CARL
- Gebäudeensemble Brendstraße
- Ein Haus bekommt Gesellschaft
- Bader Retourengebäude
- Aufstockung Bürogebäude in der Stuttgarter Straße
- Heilig-Geist-Kirche – Umbau und Sanierung
Würdigung im November
Die ausgezeichneten Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten werden am Dienstag, 10. November, um 18 Uhr in der Hagenschießhalle in Wimsheim mit Urkunden und Plaketten gewürdigt.
Außerdem werden alle Arbeiten in einer Ausstellung, in einer Broschüre, im Internet und in der App „Architekturführer Baden-Württemberg“ der Öffentlichkeit präsentiert.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.