ZDF, ORF und SRF planen TV-Comeback
Die öffentlich-rechtlichen Sender ZDF, ORF und SRF haben bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung neue gemeinsame Projekte für die kommenden Jahre beschlossen. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche bekannte Reihen, weitere Formate aus unterschiedlichen Genres und ein besonderes Highlight: die Wiederauflage von „Wetten, dass..?“.
Neue Projekte für 2026/2027 beschlossen
Bei dem Treffen am Montag, 13., und Dienstag, 14. April wurden viele gemeinsame Vorhaben auf den Weg gebracht. Für 2026/2027 sind unter anderem die Reihen „Der Alte“, „Die Toten vom Bodensee“, „Der Bergdoktor“ und „Lena Lorenz“ vorgesehen. Hinzu kommen zahlreiche Filme, Serien sowie Dokumentations-, Kultur- und Unterhaltungsprogramme.
Auch Gottesdienstübertragungen gehören zu den geplanten Projekten. Damit setzt die Zusammenarbeit der drei Sender auf ein breites Spektrum an Inhalten, das unterschiedliche Zielgruppen im deutschsprachigen Raum ansprechen soll.
Wiederauflage von „Wetten, dass..?“ als besonderes Highlight
Besonders hervorgehoben wurde im Vorfeld die Wiederauflage von „Wetten, dass..?“. Die Entscheidung wurde im Rahmen der Tagung getroffen und zählt zu den auffälligsten Punkten des diesjährigen Treffens.
Langjährige Kooperation der Sender
Die Programmverantwortlichen der drei Sender kamen zum 59. Mal zusammen. Tagungsort im Jahr 2026 war Wien. Die Koproduktionstagung findet jährlich seit 1967 statt. Ziel der Zusammenarbeit über Grenzen und Genres hinweg ist die gemeinsame Herstellung von Produktionen mit starker Relevanz für den deutschsprachigen Raum.
Rückblick auf erfolgreiche Koproduktionen
Das Koproduktionsvolumen lag im vergangenen Jahr bei rund 130 Millionen Euro. Zu den erfolgreichen Koproduktionen im Jahr 2025 zählten die bewährten Reihen „Jenseits der Spree“, „Die Chefin“ und „Der Bergdoktor“ sowie neue Formate wie „Mordsschwestern“.
Weitere bereits beschlossene Projekte
Noch vor der Ausstrahlung stehen weitere Projekte fest. Dazu gehören Eurovisions-Ausgaben von „Aktenzeichen XY“ sowie weitere Fälle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Stimmen zur Zusammenarbeit
Die Bedeutung der Kooperation wurde von den Verantwortlichen der Sender deutlich hervorgehoben. Dr. Nadine Bilke verwies auf die Rolle starker Partner und betonte den Wert des jährlichen Austauschs für ein unterhaltsames und hochwertiges Programm im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Stefanie Groiss-Horowitz sprach von einer strategischen Partnerschaft, die Ressourcen und redaktionelle Expertise bündelt. Dadurch entstünden Inhalte, die ohne diese Qualität allein nicht umsetzbar wären. Zugleich stärke die enge Allianz die öffentlich-rechtlichen Sender im Markt und sichere dem Publikum künftig zahlreiche beliebte Programmhighlights.
Nathalie Wappler verwies auf die vergleichbaren Herausforderungen in allen drei Ländern. Die Zusammenarbeit ermögliche es, Kräfte zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam starke Programme für ein breites deutschsprachiges Publikum zu realisieren.
Ein festes Forum für gemeinsame Planung
Die Tagung bleibt damit ein zentrales Forum für die Planung gemeinsamer Inhalte. Der Fokus liegt auf Produktionen, die für den gesamten deutschsprachigen Raum von Bedeutung sind und die Zusammenarbeit der Sender nachhaltig prägen.
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