Neue Krimireihen und Live-Specials geplant
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – ZDF, ORF und SRF – intensivieren ihre Zusammenarbeit weiter. Bei der 58. jährlichen Koproduktionstagung, die am 23. und 24. Juni 2025 stattfand, haben die Programmverantwortlichen zahlreiche neue gemeinsame Projekte für die Jahre 2025 und 2026 beschlossen. Damit setzt das DACH-Trio ein klares Zeichen für die Bedeutung länderübergreifender Medienallianzen.
Neue Projekte für 2025 und 2026
Im Zentrum der jüngsten Vereinbarungen stehen verschiedene Krimi-, Dokumentations- und Unterhaltungsformate. Besonders hervorgehoben wurden:
Ein besonderes Highlight bilden zwei Eurovisions-Ausgaben der Sendung „Aktenzeichen XY“, die zeitgleich und live am Mittwochabend in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt werden sollen.
Bewährte Formate und neue Impulse
Auch 2024 haben die Koproduktionen der Partner für reichlich Gesprächsstoff sowie hohe Zuschauerresonanz gesorgt. Zu den erfolgreichen Programmen zählen:
Das breite Angebot, das von Unterhaltung bis zu tiefgründigen Dokumentationen reicht, fördert laut den Anstalten das Verständnis für die Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Kulturen des deutschsprachigen Raums.
Eurovisions-Sendungen als gemeinsames Erlebnis
Die geplanten Eurovisions-Ausgaben von „Aktenzeichen XY“ sind ein Paradebeispiel für die länderübergreifende Zusammenarbeit. Mit der gleichzeitigen Ausstrahlung wird ein gemeinsames Fernseherlebnis für Millionen Zuschauer geschaffen.
Die Bedeutung der Koproduktionstagung
Die jährliche Koproduktionstagung von ORF und SRF findet bereits seit 1967 statt und setzt konsequent auf die Verknüpfung von Senderkompetenzen über Landesgrenzen und Genres hinweg.
Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke betont: „Wir freuen uns, den kommenden Herausforderungen mit starken Partnerschaften zu begegnen. Dabei behalten wir stets die Bedürfnisse des Publikums im Blick.“
Stefanie Groiss-Horowitz hebt hervor: „Die Koproduktionstagung ist ein jährlicher Fixpunkt, um Strategien in der aktuellen Medienbranche zu besprechen. Alle Sender können ihre Stärken bündeln und unserem Publikum zahlreiche länderübergreifende Programmhighlights bieten.“
Auch Nathalie Wappler unterstreicht den Wert des Austauschs: „Die Zusammenarbeit zwischen Medienhäusern aus Deutschland und Österreich ist umso wichtiger, um Potenziale auszuschöpfen und voneinander zu lernen.“
Koproduktionen als Verbindung zwischen Kulturen
Mit einem Koproduktionsvolumen von rund 133 Millionen Euro im vergangenen Jahr bleibt die mediale Kooperation eine tragende Säule für hochwertige und relevante Fernsehformate im DACH-Raum. Ziel bleibt, Produktionen mit starker Relevanz für das deutschsprachige Publikum gemeinsam zu realisieren.
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