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Klärschlamm 2024: Thermische Verwertung auf Rekordhoch

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Was ist Klärschlamm?

Klärschlamm entsteht in Kläranlagen.

Das ist der Schlamm, der bei der

Reinigung von Abwasser übrig bleibt.

Wie wird Klärschlamm in Deutschland genutzt?

Früher nutzte man Klärschlamm vor allem

als Dünger auf Feldern.

Heute verbrennt man ihn häufiger.

Das nennt man thermische Verwertung.

Zahlen zu Klärschlamm 2024

In Deutschland gibt es 1,67 Millionen Tonnen Klärschlamm.

So wird Klärschlamm 2024 entsorgt:

  • 82 % wird verbrannt.
  • 44 % wird in speziellen Anlagen verbrannt.

Diese Methode heißt Monoverbrennung.

  • 12 % wird als Dünger auf Feldern genutzt.
  • 5 % wird anders entsorgt, zum Beispiel im Landschaftsbau.

Zum Vergleich:

Im Jahr 2009 wurden nur 53 % verbrannt.

Im Jahr 2023 lag die Düngernutzung noch bei 30 %.

Warum verändert sich die Nutzung?

Seit 2017 gibt es neue Regeln.

Sie sollen Schadstoffe im Klärschlamm verringern.

Schadstoffe sind zum Beispiel:

  • Arzneimittelrückstände (Reste von Medikamenten)
  • Mikroplastik (kleine Kunststoffteilchen)

Diese Stoffe sollen nicht in den Boden kommen.

Das schützt die Umwelt und unser Trinkwasser.

Was passiert ab 2029?

Ab 2029 müssen Phosphate aus Klärschlamm zurückgewonnen werden.

Phosphat ist ein wichtiger Rohstoff.

Die Monoverbrennung hilft dabei am besten.

Warum ist das wichtig?

Klärschlamm-Menge wächst immer mehr.

Das entspricht viel Müll aus einer großen Stadt.

Man braucht gute Wege, um Klärschlamm zu entsorgen.

Diese Methoden helfen, Umwelt und Rohstoffe zu schützen.

Wo finden Sie mehr Infos?

Mehr Details gibt es auf der Seite:

Themenseite Abwasserentsorgung – Klärschlamm

Daten und Tabellen finden Sie beim

Statistischen Bundesamt unter „Tabellen 32214“.

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