Inflation Dezember 2025 bei 1,8 % – vorläufige Zahlen veröffentlicht

Dezember 2025: Verbraucherpreisindex steigt in Deutschland um 1,8 %, Inflationsrate für 2025 erwartet bei 2,2 % – aktuelle Lebenshaltungskosten im Fokus.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Das Statistische Bundesamt hat vorläufige Zahlen zum Verbraucherpreisindex für Dezember 2025 veröffentlicht. Demnach erhöhte sich das Preisniveau um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Inflationsrate für das gesamte Jahr 2025 wird voraussichtlich bei 2,2 % liegen. Diese Kennzahlen geben wichtige Einblicke in die aktuelle Entwicklung der Lebenshaltungskosten in Deutschland.

Verbraucherpreisindex und harmonisierter Verbraucherpreisindex im Überblick

  • Verbraucherpreisindex (VPI) Dezember 2025: +1,8 % gegenüber Dezember 2024 (vorläufig)
  • Voraussichtliche Inflationsrate für das Gesamtjahr 2025: +2,2 %
  • Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) Dezember 2025: +1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat, +0,2 % gegenüber dem Vormonat (vorläufig)
  • Unterschiede zwischen VPI und HVPI

    Die Unterschiede zwischen VPI und HVPI ergeben sich aus unterschiedlichen methodischen Ansätzen sowie aus der Abgrenzung der erfassten Ausgaben:

    • Beim VPI werden unter anderem selbstgenutztes Wohneigentum, Glücksspiel und Rundfunkbeiträge berücksichtigt.
    • Der HVPI orientiert sich stärker an den Ausgabenstrukturen im Euroraum; die Gütergewichte werden jährlich angepasst.
    • Wichtige Hinweise zu Daten und Veröffentlichung

      Die veröffentlichten Zahlen für Dezember 2025 sind vorläufig. Das Statistische Bundesamt gibt die endgültigen Ergebnisse am 16. Januar 2026 bekannt. Methodische Hinweise, Erläuterungen und ein ausführliches Methodenpapier stehen auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes bereit.

      Der HVPI wird im Euroraum insbesondere für geldpolitische Entscheidungen herangezogen. Ein öffentlich zugänglicher Inflationsrechner ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, eine persönliche Inflationsrate basierend auf dem eigenen Konsumverhalten zu ermitteln.

      Pressestelle Statistisches Bundesamt:

      Die Pressemeldung wurde von der dpa-Tochter news aktuell GmbH veröffentlicht. Sie enthält keine Anhänge. Die abschließenden Werte werden im Januar erwartet, was das Bild zur Preisentwicklung weiter schärfen wird.

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