Bauhauptgewerbe im Aufschwung

Bauwirtschaft zeigt starken Aufschwung: Juli 2025 verzeichnet +8,7 % Auftragseingänge und +4,1 % Umsatzsteigerung im Bauhauptgewerbe.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Im Juli 2025 verzeichnete das Bauhauptgewerbe einen deutlichen Anstieg sowohl bei den Auftragseingängen als auch beim Umsatz. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, spiegelt sich in den aktuellen Zahlen eine weiterhin stabile Entwicklung der Baubranche wider.

Auftragseingänge legen weiter zu

Laut den neuen Daten stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahresvergleich zeigt sich ein noch deutlicheres Wachstum: Kalenderbereinigt legten die Auftragseingänge um 8,7 Prozent zu, nominal sogar um 11 Prozent.

  • +1,9 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
  • +8,7 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
  • +11 % nominal zum Vorjahresmonat
  • Umsatzentwicklung zeigt Aufwärtstrend

    Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erhöhte sich im Juli 2025 nominal um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der reale Umsatzanstieg wurde ebenfalls verzeichnet, allerdings ohne genaue Prozentangabe.

    • +4,1 % nominal zum Vorjahresmonat
    • Realer Umsatz: positiver Trend, genauer Wert nicht genannt
    • Hoch- und Tiefbau im Vergleich

      Innerhalb der Branche entwickelten sich die einzelnen Bereiche unterschiedlich:

      • Hochbau: +10,9 % zum Vorjahresmonat
      • Tiefbau: +6,7 % zum Vorjahresmonat
      • Die Zahl der Beschäftigten stieg im Juli 2025 um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an. Die Statistiken beziehen sich ausschließlich auf Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten, die überwiegend im Hoch- oder Tiefbau tätig sind.

        Längerfristige Vergleiche empfohlen

        Für belastbare Analysen empfiehlt das Statistische Bundesamt, vor allem kalenderbereinigte Vorjahresvergleiche heranzuziehen. Diese bieten durch die Bereinigung von Saisoneffekten ein genaueres Bild der tatsächlichen Entwicklung.

        Zugang zu weiteren Daten und Tools

        Wer tiefer in die Zahlen einsteigen möchte, kann Basisdaten und umfangreiche Zeitreihen über die Monatsberichte sowie die Datenbank GENESIS-Online abrufen. Im Datenportal von „dashboard-deutschland.de“ stehen unter dem Stichwort „Konjunkturindikatoren“ weitere Details bereit. Für eine aktuelle wirtschaftliche Einordnung verweist das Statistische Bundesamt auf das Tool „Pulsmesser Wirtschaft“, das Echtzeit-Konjunkturbeobachtungen ermöglicht.

        Transparenz und Methodik

        Die veröffentlichten Ergebnisse beruhen auf Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten im Hoch- und Tiefbau. Dadurch wird eine hohe Vergleichbarkeit und Aussagekraft der Daten gewährleistet.

        Die Pressemitteilung wurde im Auftrag des Statistischen Bundesamtes durch die news aktuell GmbH veröffentlicht. Anhänge oder weiterführende Dokumente liegen aktuell nicht vor.

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