Vier dafür, fünf dagegen, fünf Enthaltungen: Gysi attackiert CDU
Nach der Wahl zum Landtagspräsidium in Sachsen-Anhalt hat der Linkenpolitiker Gregor Gysi den CDU-Abgeordneten schwere Vorwürfe gemacht. In der ARD-Talksendung „maischberger“ sagte er, das Ergebnis zeige eine tiefe Zerstrittenheit in der CDU.
„Das Erschreckende an dem Wahlergebnis ist, dass die CDU völlig zerstritten ist. Vier haben für den Präsidenten gestimmt. Fünf haben gegen den Präsidenten gestimmt, fünf haben sich der Stimme enthalten“, sagte Gysi. Zugleich erklärte er: „Damit ist die Brandmauer sowieso schon gefallen“ und fügte mit Blick auf die Wahl des Ministerpräsidenten hinzu: „Es wird noch schlimmer werden bei der Wahl des Ministerpräsidenten“.
Obwohl die Wahl geheim war, sagte Gysi außerdem: „Ich weiß trotzdem, wie abgestimmt wird“.
„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
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