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NEET-Quote in Deutschland: 10,0 Prozent der 20- bis 24-Jährigen 2025

Von Herold Team3 Min. Lesezeit

NEET-Quote in Deutschland und der Europäischen Union

Im Jahr 2025 waren 10,0 Prozent der 20- bis 24-Jährigen nicht.

in Ausbildung oder Beschäftigung.

Das Statistische Bundesamt nannte die Zahl am 17. August 2026.

Das Statistische Bundesamt stützte sich dabei auf internationale Vergleichsdaten von Eurostat.

Eurostat ist die europäische Statistikbehörde.

Der Anteil liegt in Deutschland unter dem EU-Durchschnitt.

In den vergangenen Jahren stieg der Anteil leicht.

Im Jahr 2022 lag der Anteil in Deutschland bei 8,8 Prozent.

Für die Europäische Union lag die NEET-Quote 2025 bei 12,9 Prozent.

Was bedeutet NEET

NEET steht für „Not in Employment, Education or Training“.

NEET beschreibt junge Menschen ohne Ausbildung oder Beschäftigung.

NEET umfasst auch fehlende Weiterbildung.

Deutschland im Vergleich der EU-Staaten

Deutschland hatte 2025 weiterhin einen vergleichsweise niedrigen Anteil.

Der Vergleich umfasst alle 27 EU-Staaten.

In den Niederlanden lag der Anteil 2025 bei 5,6 Prozent.

Schweden lag 2025 bei 7,3 Prozent.

Tschechien lag 2025 bei 7,6 Prozent.

In Rumänien lag der Anteil 2025 bei 22,8 Prozent.

In Bulgarien lag der Anteil 2025 bei 17,3 Prozent.

In Frankreich lag der Anteil 2025 bei 16,2 Prozent.

Für Luxemburg liegen für 2025 keine Daten vor.

Für Luxemburg nannte man für 2024 einen Wert von 10,8 Prozent.

Unterschiede nach Geschlecht

Junge Frauen waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes häufiger betroffen.

In Deutschland lag die NEET-Quote 2025 bei 10,5 Prozent für Frauen.

In Deutschland lag die NEET-Quote 2025 bei 9,6 Prozent für Männer.

Die Werte gelten für das Alter von 20 bis 24 Jahren.

Im EU-Schnitt lag die Quote bei 13,2 Prozent für junge Frauen.

Im EU-Schnitt lag die Quote bei 12,5 Prozent für junge Männer.

In knapp zwei von drei EU-Staaten waren junge Frauen stärker betroffen.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

In Deutschland gab es Unterschiede zwischen größeren Städten und ländlichen Gebieten.

In größeren Städten lag der Anteil bei 10,6 Prozent.

In ländlichen Gebieten lag der Anteil in Deutschland bei 7,9 Prozent.

In der EU insgesamt war es umgekehrt.

In ländlichen Gebieten lag die Quote in der EU bei 15,4 Prozent.

In größeren Städten lag die Quote in der EU bei 11,5 Prozent.

Gründe für den NEET-Status

Als Gründe nennt die Mitteilung Angaben aus dem nationalen Bildungsbericht für 2024.

Danach waren 25 Prozent der 20- bis 24-Jährigen arbeitssuchend.

Die 25 Prozent gelten als erwerbslos.

66 Prozent standen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.

Diese 66 Prozent zählen damit zu den Nichterwerbspersonen.

Weitere 6 Prozent wollten demnächst eine Ausbildung oder ein Studium beginnen.

4 Prozent standen nach den Angaben vor einem neuen Job.

Unter den Nichterwerbspersonen nannten 20 Prozent Betreuungspflichten als Grund.

18 Prozent nannten gesundheitliche Einschränkungen als Grund.

Weitere 17 Prozent suchten aus bildungsbezogenen Gründen keine Arbeit.

Die Mitteilung nennt als mögliches Motiv das Warten auf einen Studienplatz.

Oder das Warten auf einen Ausbildungsplatz.

Einordnung des NEET-Indikators

Der NEET-Indikator umfasst Erwerbslose und Nichterwerbspersonen ohne Aus- oder Weiterbildung.

Eurostat nutzt für die Daten die europäische Arbeitskräfteerhebung.

Die Daten basieren auf einer Unterstichprobe des Mikrozensus.

Das Statistische Bundesamt nennt Unterschiede zur nationalen Berechnung.

Eurostat bezieht auch non-formale Weiterbildung ein.

Die nationale Berechnung berücksichtigt nach ILO-Definition nur formale Bildung.

Weitere Daten zum NEET-Indikator sind in der Eurostat-Datenbank verfügbar.

Hintergrund zum Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“

Der nationale Bildungsbericht heißt „Bildung in Deutschland“.

Eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstellt den Bericht.

DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation übernimmt die federführende Rolle.

Weitere Beteiligte sind das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen.

Weitere Beteiligte sind das Deutsche Jugendinstitut.

Weitere Beteiligte sind das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Weitere Beteiligte sind das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe.

Weitere Beteiligte sind das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität.

Weitere Beteiligte sind die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Vertreten sind sie durch das Hessische Statistische Landesamt.

Die Kultusministerkonferenz fördert den Bericht.

Auch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Bericht.

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