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Inflationsrate in Deutschland steigt auf 2,8 Prozent im Juli 2026

Von Herold Team3 Min. Lesezeit

Die Inflationsrate in Deutschland stieg im Juli 2026 auf 2,8 Prozent.

Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Der Verbraucherpreisindex lag damit 2,8 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Im Juni 2026 lag der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent höher.

Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich ebenfalls um 2,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Harmonisierte Verbraucherpreisindex um 0,9 Prozent.

Energie bleibt der wichtigste Preistreiber

Das Statistische Bundesamt nannte Energieprodukte als Hauptgrund.

Die Preise für Energieprodukte lagen im Juli 2026 bei 8,3 Prozent.

Das waren 8,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Juni hatte die Teuerung bei Energieprodukten noch 3,4 Prozent gelegen.

Das Statistische Bundesamt führte dafür vor allem zwei Punkte an.

Ein Punkt war die Entwicklung am Rohölmarkt.

Der andere Punkt war das Ende der temporären Energiesteuersenkung.

Diese Senkung galt für Kraftstoffe bis zum 30. Juni 2026.

Im Jahresvergleich verteuerten sich Kraftstoffe um 23,0 Prozent.

Leichtes Heizöl war im Juli 2026 um 34,7 Prozent teurer.

Das war im Vergleich zu Juli 2025.

Haushaltsenergie war trotz allem um 1,4 Prozent günstiger.

Der Vergleich bezog sich auf das Vorjahr.

Strom verbilligte sich um 5,3 Prozent.

Erdgas einschließlich Betriebskosten verbilligte sich um 2,9 Prozent.

Fernwärme verbilligte sich um 1,2 Prozent.

Das Statistische Bundesamt nannte außerdem Maßnahmen der Bundesregierung als möglichen Grund.

Diese Maßnahmen hatte die Bundesregierung seit Jahresbeginn umgesetzt.

Nahrungsmittel, Waren und Dienstleistungen im Blick

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Juli 2026 um 0,4 Prozent.

Das war über dem Vorjahresmonat.

Fleisch und Fleischwaren kosteten im Juli 2026 1,9 Prozent mehr.

Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren kosteten im Juli 2026 4,0 Prozent mehr.

Speisefette und Speiseöle kosteten 15,3 Prozent weniger.

Molkerieprodukte kosteten 5,9 Prozent weniger.

Die Preise für Waren insgesamt stiegen im Jahresvergleich um 2,5 Prozent.

Verbrauchsgüter stiegen um 3,7 Prozent.

Gebrauchsgüter stiegen um 0,3 Prozent.

Informationsverarbeitungsgeräte kosteten im Juli 2026 9,6 Prozent mehr.

Tabakwaren kosteten im Juli 2026 6,0 Prozent mehr.

Haushaltsgeräte kosteten 2,0 Prozent weniger.

Geräte der Unterhaltungselektronik kosteten 4,0 Prozent weniger.

Die Preise für Dienstleistungen stiegen im Vergleich zu Juli 2025 um 2,9 Prozent.

Dienstleistungen sozialer Einrichtungen stiegen um 6,5 Prozent.

Pauschalreisen stiegen um 5,6 Prozent.

Wartung und Reparatur von Fahrzeugen stiegen um 4,7 Prozent.

Das Statistische Bundesamt nannte auch Wasserversorgung als teurer.

Auch andere Dienstleistungen für die Wohnung wurden teurer.

Gaststätteleistungen wurden ebenfalls teurer.

Die Nettokaltmieten stiegen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent.

Telekommunikationsdienstleistungen blieben mit 0,1 Prozent nahezu stabil.

Entwicklung gegenüber dem Vormonat

Im Vergleich zu Juni 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im Juli um 0,8 Prozent.

In der Sommerreisezeit stiegen Pauschalreisen ins Ausland um 12,6 Prozent.

Internationale Flugtickets stiegen um 7,1 Prozent.

Auch Fahrten mit verbrennerbetriebenen Fahrzeugen wurden teurer.

Kraftstoffe stiegen binnen Monatsfrist um 11,2 Prozent.

Dieselkraftstoff stieg binnen Monatsfrist um 12,6 Prozent.

Super stieg binnen Monatsfrist um 11,0 Prozent.

Die Energiepreise insgesamt stiegen um 5,0 Prozent.

Leichtes Heizöl stieg um 6,4 Prozent.

Nahrungsmittel blieben gegenüber Juni 2026 insgesamt nahezu stabil.

Das waren 0,1 Prozent mehr.

Frisches Obst wurde im Vergleich zum Juni 2026 um 2,4 Prozent günstiger.

Butter wurde im Vergleich zum Juni 2026 um 2,3 Prozent günstiger.

Kaffee wurde im Vergleich zum Juni 2026 um 2,3 Prozent günstiger.

Bekleidungsartikel verbilligten sich gegenüber dem Juni 2026 um 5,4 Prozent.

Inflation ohne Energie und Nahrungsmittel

Ohne Energie lag die Inflationsrate im Juli 2026 bei 2,2 Prozent.

Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Inflationsrate im Juli 2026 bei 1,9 Prozent.

Die Kerninflation lag im Juli 2026 bei 2,4 Prozent.

Kerninflation bedeutet Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie.

Weitere Angaben des Statistischen Bundesamtes

Das Statistische Bundesamt berechnet neben dem nationalen Verbraucherpreisindex auch den Harmonisierte Verbraucherpreisindex.

Beide Indizes nutzen laut dem Statistischen Bundesamt dasselbe Datenmaterial.

Die Indizes unterscheiden sich laut dem Statistischen Bundesamt in mehreren Punkten.

Ein Punkt ist die Verwendung der Daten.

Ein Punkt ist der Erfassungsbereich.

Ein Punkt ist die Methodik.

Ein Punkt ist die Gewichtung.

Seit Januar 2026 gelten laut dem Statistischen Bundesamt geänderte Vorgaben.

Das betrifft den Harmonisierte Verbraucherpreisindex.

Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es außerdem eine neue Klassifikation.

Die Basis lautet seit dem Berichtsmonat Januar 2026 auf 2025 gleich 100.

Detaillierte Ergebnisse bietet die Datenbank GENESIS-Online an.

Die Tabellen heißen Verbraucherpreisindex 61111-0004 und Verbraucherpreisindex 61111-0006.

Die Tabellen heißen Harmonisierter Verbraucherpreisindex 61121-0002 und Harmonisierter Verbraucherpreisindex 61121-0006.

Die Ergebnisse zum Verbraucherpreisindex stehen außerdem im Dashboard Konjunktur bereit.

Das Statistische Bundesamt bietet zudem eine Sonderseite zur Region Naher Osten an.

Die Sonderseite steht unter www.destatis.de/nahost .

Die Sonderseite enthält unter anderem Angaben zur Energieversorgung.

Die Sonderseite enthält außerdem Angaben zur Entwicklung der Energiepreise.

Die Sonderseite enthält Angaben zum Flug- und Seeverkehr.

Die Sonderseite enthält außerdem Angaben zum Außenhandel mit der Region.

Tools für private Nutzer

Das Statistische Bundesamt bietet einen persönlichen Inflationsrechner an.

Der Rechner

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