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Fahrgastzahlen im ÖPNV: Plus von 2 Prozent im ersten Halbjahr 2026

Von Herold Team2 Min. Lesezeit

Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die Fahrgastzahlen im Linienverkehr Deutschlands um rund 2 Prozent.

Das Statistische Bundesamt teilte die Zahlen am 21. September 2026 mit.

Im öffentlichen Personennahverkehr nahm das Fahrgastaufkommen um 2 Prozent zu.

Im Fernverkehr sank das Fahrgastaufkommen um 2 Prozent.

Fahrgastzahlen im Nahverkehr

Der öffentliche Personennahverkehr macht 99 Prozent des Linienverkehrs aus.

Im ersten Halbjahr 2026 zählte der Nahverkehr insgesamt 5,7 Milliarden Fahrgäste.

Damit setzte sich der Anstieg im Nahverkehr weiter fort.

Der Anstieg fiel nach Deutschland-Ticket weiterhin positiv aus.

Im ersten Halbjahr 2024 betrug der Zuwachs im Nahverkehr 6 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2025 stieg er um 1 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2026 lag der Zuwachs damit bei rund 2 Prozent.

Im Nahverkehr mit Eisenbahnen stieg die Zahl der Fahrgäste um 1 Prozent.

Die Zahl lag bei 1,4 Milliarden Fahrgästen.

In Straßenbahnen stieg das Fahrgastaufkommen um 1 Prozent.

Die Zahl lag bei rund 2 Milliarden Fahrgästen.

Den Nahverkehr mit Bussen nutzten 2,7 Milliarden Fahrgäste.

Das entspricht einem Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Rückgang im Fernverkehr

Im ersten Halbjahr 2026 sank die Zahl der Fahrgäste im Fernverkehr.

Das Statistische Bundesamt nannte 75 Millionen Fahrgäste.

Das waren 2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025.

Im Eisenbahnfernverkehr wurden 69 Millionen Fahrgäste gezählt.

Das entsprach einem Rückgang von 3 Prozent.

Das Statistische Bundesamt nannte witterungsbedingte Beeinträchtigungen als Ursache.

Diese Beeinträchtigungen betrafen den Bahnbetrieb im ersten Quartal 2026.

Im Fernverkehr mit Bussen reisten rund 5,4 Millionen Fahrgäste.

Hier meldete das Statistische Bundesamt einen Zuwachs von 10 Prozent.

Hinweise zur Statistik und Unsicherheiten

Das Statistische Bundesamt nennt Unsicherheiten in der Statistik.

Die Neufestlegung des Berichtskreises betrifft ab dem 1. Quartal 2026 einige Verkehrsarten.

Diese Neufestlegung kann rechnerische Veränderungsraten verzerren.

Für diese Verkehrsarten berechnete das Amt Veränderungsraten mit bereinigten Vorjahreswerten.

Die Angaben basieren seit dem 1. Quartal 2024 auf Daten mehrerer Unternehmen.

Dazu zählen Unternehmen mit Personenverkehr mit Eisenbahnen oder Straßenbahnen.

Dazu zählen auch Busunternehmen mit mindestens 250.000 Fahrgästen im Jahr der letzten Vollerhebung 2019.

Dazu zählen auch neu gegründete Busunternehmen mit mindestens 250.000 Fahrgästen.

Diese Unternehmen müssen ebenfalls Personen befördert haben.

Im Nahverkehr zählen die Statistiker Beförderungsfälle.

Wer während einer Fahrt umsteigt, wird in der Gesamtzahl nur einmal erfasst.

In den Angaben nach Verkehrsmitteln wird diese Person jedoch mehrfach gezählt.

Das Statistische Bundesamt verweist auf fehlende flächendeckende Zählsysteme.

Automatisierte Fahrgastzählsysteme seien noch nicht flächendeckend eingesetzt.

Darum sei die Statistik nach Angaben des Bundesamts unsicher.

Mit dem Deutschlandticket sei die Messung zudem schwieriger geworden.

Das Ticket wird sowohl regional als auch über zentrale Vertriebsstellen verkauft.

Am unsichersten seien die Angaben zum Liniennahverkehr mit Bussen.

Weitere Informationen

Weitere Ergebnisse nennt das Statistische Bundesamt für das erste Halbjahr 2026.

Weitere Ergebnisse nennt das Statistische Bundesamt auch für das zweite Quartal 2026.

Das Amt veröffentlicht die Daten in Tabellen auf der Themenseite „Personenverkehr“.

Die Themenseite liegt im Internetangebot des Statistischen Bundesamts.

Auf der Themenseite stehen auch experimentelle Daten als AFZS-Indizes.

Diese AFZS-Indizes sind für Schienenverkehrsunternehmen verfügbar.

Basisdaten und lange Zeitreihen nach Quartalen stehen in der Datenbank GENESIS-Online.

Dafür nutzt das Statistische Bundesamt die Tabellen „Beförderte Personen, Personenkilometer“.

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