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Erbschaft- und Schenkungsteuer: 21,4 Milliarden Euro festgesetzt

Von Herold Team4 Min. Lesezeit

Im Jahr 2025 setzten die Finanzverwaltungen in Deutschland Erbschaft- und Schenkungsteuer fest.

Die festgesetzte Steuer betrug 21,4 Milliarden Euro.

Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Summe stieg um 60,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes war es ein neuer Höchstwert.

Der starke Zuwachs geht vor allem auf große Vermögensübertragungen zurück.

Bei Übertragungen ab 20 Millionen Euro verdoppelte sich die festgesetzte Steuer.

Sie stieg um 146,8 Prozent.

Das geht aus den Angaben des Statistischen Bundesamtes hervor.

Die Statistik bezieht sich ausschließlich auf Fälle mit festgesetzter Erbschaft- oder Schenkungsteuer.

Die meisten Vermögensübergänge liegen innerhalb der Freibeträge.

Solche Fälle sind in der Regel nicht steuerpflichtig.

Solche Fälle erscheinen deshalb nicht in der Statistik.

Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer auf Rekordniveau

Die festgesetzte Erbschaftsteuer erreichte im Jahr 2025 13,3 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 57,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Den bisherigen Höchststand gab es im Jahr 2021 mit 9,0 Milliarden Euro.

In den Jahren 2022 und 2023 gab es Rückgänge.

Im Jahr 2024 nahm die Erbschaftsteuer wieder zu.

Im Jahr 2025 setzte sich diese Entwicklung deutlich fort.

Die festgesetzte Schenkungsteuer stieg im Jahr 2025 auf 8,1 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 67,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch bei der Schenkungsteuer erreichten die Werte einen neuen Spitzenwert.

Seit dem Jahr 2019 steigt die Schenkungsteuer durchgängig.

Im Jahr 2019 betrug die Schenkungsteuer 1,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zu 2023 mit 4,1 Milliarden Euro.

Die Schenkungsteuer hat sich fast verdoppelt.

Veranlagte Vermögensübertragungen steigen deutlich

Im Jahr 2025 veranlagten die Finanzverwaltungen Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen.

Diese Vermögensübertragungen lagen bei 141,1 Milliarden Euro.

Das waren 23,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Vermehrte Vermögensübertragungen von Betriebsvermögen trugen dazu bei.

Diese Betriebsvermögen lagen bei 25,6 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 19,0 Prozent.

Innerhalb der Betriebsvermögen stiegen sogenannte Großerwerbe.

Großerwerbe sind übertragene Betriebsvermögen über 26 Millionen Euro.

Die Großerwerbe stiegen um 14,1 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro.

Die veranlagten Anteile an Kapitalgesellschaften stiegen auf 16,8 Milliarden Euro.

Das waren 128,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch das übertragene Grundvermögen stieg.

Das Grundvermögen lag 2025 bei 51,6 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 11,2 Prozent.

Das restliche übrige Vermögen stieg auf 45,3 Milliarden Euro.

Das waren 19,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das land- und forstwirtschaftliche Vermögen erhöhte sich auf 1,8 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 15,7 Prozent.

Nach Berücksichtigung von Nachlassverbindlichkeiten und sonstigem Erwerb ergab sich ein steuerlich berücksichtigtes Vermögen.

Dieses steuerlich berücksichtigte Vermögen lag bei 150,5 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Anstieg um 32,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach den Angaben war es ebenfalls ein neuer Höchstwert.

Erbschaften und Vermächtnisse im Detail

Durch Erbschaften und Vermächtnisse übertrugen sich im Jahr 2025 Vermögenswerte.

Die Vermögenswerte lagen bei 77,9 Milliarden Euro.

Das waren 18,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Besonders stark stiegen Anteile an Kapitalgesellschaften.

Sie stiegen um 71,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Das übertragene Grundvermögen lag bei 33,0 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 20,3 Prozent.

Das restliche übrige Vermögen lag bei 36,6 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 17,1 Prozent.

Das land- und forstwirtschaftliche Vermögen lag bei 0,6 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 11,7 Prozent.

Dagegen sank das übertragene geerbte Betriebsvermögen.

Es sank um 8,8 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.

Im Bereich über 26 Millionen Euro halbierte sich das geerbte Betriebsvermögen mehr.

Es sank um mehr als.

Dieses Betriebsvermögen lag bei 0,5 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Minus von 58,9 Prozent.

Nach Berücksichtigung von Nachlassverbindlichkeiten und sonstigem Erwerb stieg das steuerlich berücksichtigte Vermögen.

Dieses Vermögen stieg um 36,2 Prozent auf 87,3 Milliarden Euro.

Schenkungen im Detail

Die Vermögensübertragungen durch Schenkungen stiegen im Jahr 2025 deutlich.

Sie stiegen um 28,7 Prozent auf 63,2 Milliarden Euro.

Das Niveau lag wieder über dem von 2023.

Im Jahr 2024 waren die Werte laut Bericht zurückgegangen.

Die Anteile an Kapitalgesellschaften stiegen auf 13,6 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 148,4 Prozent.

Das geschenkte Betriebsvermögen stieg auf 21,2 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 27,0 Prozent.

Die übertragenen geschenkten Betriebsvermögen über 26 Millionen Euro stiegen auf 9,3 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 26,3 Prozent.

Geschenktes restliches übriges Vermögen stieg auf 8,7 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 32,3 Prozent.

Geschenktes land- und forstwirtschaftliches Vermögen stieg auf 1,2 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Plus von 18,0 Prozent.

Das geschenkte Grundvermögen ging dagegen zurück.

Es lag bei 18,6 Milliarden Euro.

Das entspricht einem Minus von 2,1 Prozent.

Steuererlasse nach Verschonungsbedarfsprüfung

Steuererlasse nach der Verschonungsbedarfsprüfung gemäß Paragraph 28a Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz.

Diese Steuererlasse sind nicht in den Ergebnissen enthalten.

Das betrifft die Erbschaft- und Schenkungsteuerstat

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