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216.200 Personen im Promotionsverfahren an deutschen Hochschulen (2025)
Im Jahr 2025 gab es an deutschen Hochschulen 216.200 Promovierende.
Diese Personen befanden sich in einem laufenden Promotionsverfahren.
Das Statistische Bundesamt hat diese Zahlen mitgeteilt.
Die Zahl stieg um 3.800 Personen gegenüber dem Jahr 2024.
Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent.
Geschlecht und Alter der Promovierenden
Der Frauenanteil blieb im Jahr 2025 unverändert.
Der Anteil lag bei 49 Prozent.
Das waren 106.400 Frauen.
Das Durchschnittsalter der Promovierenden lag bei 30,5 Jahren.
Männer waren im Schnitt fast ein Jahr älter.
Das Durchschnittsalter der Männer lag bei 30,9 Jahren.
Das Durchschnittsalter der Frauen lag bei 30,1 Jahren.
25 Prozent der Promovierenden hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.
Das waren 54.200 Personen.
Promotionsschwerpunkte nach Fächergruppe
Die meisten Promotionsverfahren gab es in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften.
Dort starteten 64.100 Personen ihren Doktorgrad.
Das entsprach 30 Prozent aller Promovierenden.
Danach folgten Mathematik und Naturwissenschaften.
Dort promovierten 47.300 Personen.
Das waren 22 Prozent aller Promovierenden.
Danach folgten die Ingenieurwissenschaften.
Dort strebten 40.100 Personen ihren Doktorgrad an.
Das waren 19 Prozent aller Promovierenden.
Geschlechterverteilung in den Fächergruppen
In den Fächergruppen gab es deutliche Unterschiede bei den Geschlechtern.
In den Ingenieurwissenschaften waren 76 Prozent der Promovierenden Männer.
In der Fächergruppe Kunst und Kunstwissenschaft waren 66 Prozent Frauen.
Die meisten Männer promovierten in den Ingenieurwissenschaften.
Dort waren es 30.400 Männer.
Die meisten Frauen promovierten in Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften.
Dort waren es 39.900 Frauen.
Promotionsanfängerinnen und -anfänger im Jahr 2025
Im Jahr 2025 wurden 35.800 Personen erstmals als Promovierende registriert.
Diese Zahl entsprach 17 Prozent aller Promovierenden.
Gegenüber dem Vorjahr gab es ein Plus von 3 Prozent.
Gut ein Viertel dieser Promotionsanfängerinnen und -anfänger hatte eine ausländische Staatsangehörigkeit.
Das betraf 9.800 Personen.
Das waren 27 Prozent.
Damit lag der Ausländeranteil bei den Promotionsanfängerinnen und -anfängern etwas höher.
Der Ausländeranteil lag damit höher als bei den Promovierenden insgesamt.
Vier Hochschulen mit besonders vielen Promovierenden
Im Jahr 2025 konzentrierten sich 18 Prozent aller Promovierenden auf vier Hochschulen.
Die meisten laufenden Promotionsvorhaben gab es an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Dort wurden 10.200 Promovierende gezählt.
Das entsprach 5 Prozent aller Promovierenden.
Die Technische Universität München hatte ebenfalls 10.100 Promovierende.
Auch das entsprach 5 Prozent aller Promovierenden.
An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wurden 9.600 Promovierende gezählt.
Das entsprach 4 Prozent aller Promovierenden.
An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen wurden 8.000 Promovierende gezählt.
Das entsprach ebenfalls 4 Prozent aller Promovierenden.
Hintergrund zur Promovierendenstatistik
Die Promovierendenstatistik wurde im Jahr 2017 eingeführt.
Die Statistik erfasst alle Personen mit laufenden Promotionsvorhaben an einer Hochschule.
Die Statistik gilt für Deutschland.
Die Ergebnisse vor dem Jahr 2020 sind nur eingeschränkt vergleichbar.
Das liegt daran, dass sich die Statistik bis 2020 im Aufbau befand.
Quelle und weitere Angaben
Der Bund nennt detaillierte Ergebnisse in GENESIS-Online.
Dort stehen die Tabellen 21352-0001 bis 21352-0005.
Außerdem gibt es den Statistischen Bericht „Statistik der Promovierenden“.
Dieser Bericht ist auf der Themenseite „Hochschulen“ veröffentlicht.
Die Promovierendenstatistik gehört zum Angebot des Statistischen Bundesamtes.
Einen Gesamtüberblick bietet die Themenseite „Bildungsindikatoren“.
Die Pressemitteilung steht online unter www.destatis.de/pressemitteilungen.