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Dritte Tarifverhandlungsrunde ohne Ergebnis in der Druckindustrie
Die dritte Tarifverhandlungsrunde zwischen ver.di und dem Bundesverband Druck und Medien endete ohne Ergebnis.
Die Verhandlung endete in der Nacht zu Dienstag am 8. September 2026.
Nach Angaben von ver.di sind rund 95.000 Beschäftigte in der Druckindustrie betroffen.
Gespräche und Bewertung von ver.di
Rachel Marquardt führt die Verhandlungen für ver.di.
Marquardt sagte, ver.di habe mehrere Stunden konstruktiv gesprochen.
Marquardt sagte, der Bundesverband Druck und Medien habe kein verbessertes Angebot vorgelegt.
Marquardt erklärte, ver.di könne das nicht akzeptieren.
Nach ihren Angaben lehnten die Arbeitgeber die Forderung nach sieben Prozent mehr Lohn weiterhin ab.
Angebot der Arbeitgeberseite
Nach intensiven Beratungen blieb der Bundesverband Druck und Medien bei seinem bisherigen Angebot.
Das Angebot umfasst insgesamt 2,5 Prozent Lohnsteigerung für 24 Monate.
Marquardt sagte, dieses Angebot sei aus Sicht von ver.di nicht machbar.
Marquardt forderte, die Arbeitgeberseite müsse sich deutlich bewegen.
Marquardt forderte ein besseres Angebot.
Marquardt sagte, die Beschäftigten brauchten wegen weiter steigender Lebenshaltungskosten eine Entgelterhöhung.
Nächster Termin
Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 1. Oktober 2026 in Frankfurt am Main vereinbart.