CinemaxX und ver.di einigen sich im Tarifkonflikt auf Tarifergebnis
Einigung im Tarifkonflikt bei CinemaxX
Die Kinokette CinemaxX und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben sich im Tarifkonflikt auf ein umfassendes Tarifergebnis verständigt. Die Einigung wurde in der dritten Verhandlungsrunde am Dienstag, 14. Juli 2026, in Hamburg erzielt.
Neben einer Entgelterhöhung wurde auch der Entgeltrahmentarifvertrag neu geregelt. Zum 1. August 2026 steigen die Gehälter der Beschäftigten in drei Stufen um durchschnittlich 10,3 Prozent. Für Beschäftigte, die bislang lediglich den gesetzlichen Mindestlohn erhalten haben, bedeutet der Abschluss nach Angaben von ver.di eine spürbare Einkommensverbesserung.
Laufzeit bis Ende Mai 2028
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und gilt bis zum 31. Mai 2028.
Zustimmung der Gremien steht noch aus
Das Tarifergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien. Beide Tarifparteien haben dafür eine Erklärungsfrist von drei Wochen vereinbart.
Verweis auf Arbeitsniederlegungen
Nach Angaben von ver.di trug das Engagement der Beschäftigten maßgeblich zu dem Ergebnis bei. Ihre Forderungen seien an verschiedenen Kinostandorten mit Arbeitsniederlegungen unterstrichen worden. Zugleich wurde die konstruktive und respektvolle Atmosphäre der Verhandlungen hervorgehoben. Sowohl ver.di als auch die Arbeitgeberseite hätten eine hohe Kompromissbereitschaft gezeigt, um einen Tarifabschluss für die Beschäftigten und das Unternehmen zu erreichen.
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