KiKA überrascht mit neuem TV-Angebot

KiKA startet ein überarbeitetes Smart-TV- und HbbTV-Angebot mit sicherem, kindgerechtem Streaming, besserer Suche und Livestream.

Von Herold Hollywood2 Min. Lesezeit

KiKA hat sein Smart-TV- und HbbTV-Angebot grundlegend überarbeitet und damit ein neues Kapitel im kindgerechten Streaming eröffnet. Das Angebot ist ab sofort verfügbar und soll Kindern sowie Familien eine intuitivere, schnellere und sicherere Nutzung ermöglichen. Im Zentrum steht eine Navigation, die sich an den Nutzungsgewohnheiten und Wünschen der Zielgruppen orientiert.

Neues Angebot mit klarer Ausrichtung auf Kinder

Mit dem Start des überarbeiteten Angebots übernimmt KiKA nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle im öffentlich-rechtlichen Streaming-Ökosystem. Das Projekt zählt zu den ersten auf StreamOn entwickelten Angeboten und bündelt zentrale Funktionen wie Player, Suche und Empfehlungsalgorithmen in einer nachhaltigen und kosteneffizienten Struktur.

Das Ziel ist ein Streaming-Angebot, das technische Stärke, pädagogische Expertise und kindgerechtes Design miteinander verbindet. Auf diese Weise soll eine Umgebung entstehen, die den Bedürfnissen von Kindern entspricht und zugleich dem öffentlich-rechtlichen Auftrag gerecht wird.

Funktionen für mehr Orientierung und Nutzungskomfort

Zur Entwicklung des neuen Angebots wurde auf eine sichere, werbefreie Umgebung für alle Kinderinhalte geachtet. Zu den überarbeiteten Funktionen gehört der Bereich „Meine Inhalte“. Dort können Lieblingsinhalte gemerkt oder bereits begonnene Videos später weitergeschaut werden.

Auch der Livestream ist nun erstmals über die HbbTV-App abrufbar. Ergänzt wird das Angebot durch eine verbesserte Suche, zusätzliche Filtermöglichkeiten sowie AD/DGS-Inhalte und ein klar strukturiertes A-Z-Verzeichnis. Damit sollen Barrierefreiheit und Nutzungsfreundlichkeit weiter erhöht werden.

Erprobt mit Kindern und Eltern

Die Weiterentwicklung wurde gemeinsam mit Kindern und Eltern getestet. Die beteiligten Testgruppen beschrieben das Interface als intuitiv, modern und vertrauenswürdig. Besonders hervorgehoben wurden die übersichtliche Darstellung und die große inhaltliche Vielfalt jenseits des linearen TV-Programms.

Zusammenarbeit im Streaming-Netzwerk von ARD und ZDF

Über StreamingOS bündeln ARD und ZDF ihre Kräfte, um eine gemeinsame Plattform für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterzuentwickeln. Das Projekt vereint die technische Basis beider Mediatheken und wird als Open-Source-Lösung beschrieben, die neue Standards für Unabhängigkeit und digitale Souveränität setzen soll.

Nach Angaben der Beteiligten profitieren Nutzerinnen und Nutzer von einer vernetzten Welt mit übergreifenden Profilen und personalisierten Empfehlungen. Die offene Bereitstellung von Software-Modulen soll zudem die technologische Vielfalt in der europäischen Kultur- und Bildungslandschaft fördern.

Stimmen aus dem Projekt

Roman Twork, Programmgeschäftsführer KiKA, betont die Bedeutung des Vorhabens für das Streaming-Ökosystem von ARD und ZDF. Der frühe Einstieg sei ein Meilenstein und sichere jungen Zielgruppen eine zukunftsorientierte, kindgerechte und sichere Mediennutzung.

Bertram Gugel, Leiter des Geschäftsfelds Plattformen der Tech-Unit, verweist auf die technische Zusammenarbeit und die Bedeutung der Infrastruktur. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts sei ein wichtiges Signal für den Modellcharakter und den weiteren Ausbau der gemeinsamen technischen Basis.

Ein Projekt mit Blick auf die Zukunft

Die Mitteilung ordnet das neue Angebot als wichtigen Schritt in Richtung eines modernen, nutzerzentrierten Mediennetzwerks ein. Das Projekt soll die digitalen Ausspielwege weiter ausbauen und zugleich den Grundstein für eine leistungsstarke Plattform im öffentlich-rechtlichen Umfeld legen.

Mit dem neuen Smart-TV-Angebot positioniert sich KiKA klar im Bereich kindgerechter Streaming-Erlebnisse und verbindet dabei Bedienkomfort, Sicherheit und inhaltliche Vielfalt.

Weitere Informationen und ein Video-Interview zu den Hintergründen werden in der Mitteilung angekündigt, ohne dass eine konkrete Adresse genannt wird.

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